Fränkisches Wörterbüchla Freundlichkeit
Der Ort der Buchpräsentation hätte indes kaum passender ausfallen können: Vor dem Service Point der Deutschen Bahn in der Mittelhalle des Nürnberger Hauptbahnhofes rezitierte er vor geladenen Gästen und Medien. Die von und für „Aboridschinells“ gesammelten Vokabeln entfalteten in dieser Umgebung ihre ganze Tragweite.
Das fadengeheftete, 64-seitige Kompendium erscheint in der Edition Spielbein in der Birke Verlagsgesellschaft mbH. Es ist ab dem 20. November für 9,95 Euro inklusive Mehrwertsteuer im Buchhandel erhältlich oder unter www.edition-spielbein.de online bestellbar.
Freundlichkeit auf Fränkisch?
Angeblich lässt sich wenig über Freundlichkeit in Franken sagen. Scheint so. Ist aber nicht so. Nicht nur, weil die Bücherregale ansonsten um ein unterhaltsames Büchlein ärmer wären. Franken und Freundlichkeit haben viel mehr miteinander zu tun, als man meint. Doch erschließt sich die Liebenswürdigkeit der Franken oft erst beim zweiten Hinhören.
Der zweite Band des „Fränkischen Wörterbüchla“ hilft dabei, die hinter vielen unverblümten fränkischen Begriffen und Redewendungen verborgene Freundlichkeit und Herzlichkeit nicht nur zu entdecken, sondern sie auch besser zu verstehen. Und damit auch den Franken. Denn oft lässt sich erst im Dialekt der tief empfundene Sinn des Gesagten nachvollziehen; da braucht es nicht viele Worte, sondern die richtigen. Der von Klaus Karl-Kraus gern bemühte „Aboridschinell“ erweist sich in seinen Äußerungen erstaunlich feinfühlig und präzis: „Mit kleinen Wörtchen wie edzd, amol oder fei kann Bitten oder Aufforderungen genau die gewünschte Portion Freundlichkeit oder auch Nachdrücklichkeit mitgegeben werden“, betont Klaus Karl-Kraus’ Lektor Dr. Hans-Diether Dörfler.
Die einzelnen Wörter und Redewendungen werden von Klaus Karl-Kraus nicht nur mit einem Augenzwinkern in kurzen Lexikoneinträgen näher beschrieben. Er widmet sich auch eingehend ihrem Klang: Mit eindrucksvollem Ausdruck wurde er beim Sprechen der Wörter von Katrin Hartisch für das „Fränkische Wörterbüchla“ porträtiert.
Wie treffsicher und humorvoll, aber auch missverständlich der Dialekt im Alltag sein kann, das schildern kleine Geschichten, die Klaus Karl-Kraus und Ralf Birke zusammengetragen haben. Schlaglichter auf das nicht immer einfache Mit- und Gegeneinander in Franken, die viel Erhellendes nicht nur für die immer wieder mit kniffligen Beleidigungsprozessen befasste Justiz liefern.
KKK und Edition Spielbein
Der Franke Klaus Karl-Kraus, Jahrgang 1951, zählt zum Besten, was das Kabarett in Bayern zu bieten hat. Regelmäßige Fernsehauftritte und stets ausverkaufte Hallen – der Diplom-Betriebswirt im (Teilzeit-)Brotberuf ist eine feste Größe im Olymp der Kabarettisten. Mit Büchern, CD-Produktionen und als Sportreporter für das Bayerische Fernsehen lebt er eine Vielseitigkeit, die selten geworden ist im Zeitalter der schnellen Pointen. Aktuelle Auftrittstermine und weitere Informationen unter www.klaus-karl-kraus.de.In der Edition Spielbein sind – neben der Buchreihe „Fränkisches Wörterbüchla“ – eine ganze Reihe weiterer K3-Publikationen erhältlich. Hierzu gehören u.a. das Buch „Der Berg. Das Phänomen Erlanger Bergkirchweih“ sowie zahlreiche Hörspiel-CDs wie etwa „Karpfen, Klees und ka Wasser“, „derhudzd“ oder „Heimspiel“.
Alle Artikel können online unter www.edition-spielbein.de eingesehen und bestellt werden. Zudem steht eine Hörprobe von Klaus Karl-Kraus zur Verfügung.
Nutzen Sie außerdem unseren umfangreichen Presseservice im Internet unter www.birkeundpartner.de. Dort finden Sie unter dem Menüpunkt „Presse“ auch diese Pressemitteilung sowie ein Pressefoto in Druckqualität zum Download.